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Interview

„Sehen ohne Brille? – Neue high speed Laser“

Von Universitätsklinikum Heidelberg · 2014

Prof. Mike Holzer, stellvertretender ärztlicher Direktor und Leiter der Refraktiven Chirurgie an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg über Fehlsichtigkeitskorrekturen.

Prof. Holzer, welche Möglichkeiten der Fehlsichtigkeitskorrektur gibt es?

Im Bereich der Laseranwendungen zum Beispiel mittels Femto-LASIK beziehungsweise LASEK oder durch dauerhafte Implantationen von Speziallinsen wie zum Beispiel einer phaken Linse bei hohen Fehlsichtigkeiten oder dem refraktiven Linsentausch mit multifokalen Linsen zur Korrektur der Alterssichtigkeit, die nach Implantation ein Sehen in unterschiedlichen Distanzen ermöglichen.

Gibt es neue, präzise OP-Verfahren, die Sie an der Universitätsaugenklinik einsetzen?

Dank dem Einsatz neuester Techniken, wie dem Femtosekundenlaser, kann bei Operation des Grauen Stars oder dem Refraktivem Linsentausch hochpräzise und sicher gearbeitet werden. Dabei wird unter anderem Gewebe geschont und eine optimale Zentrierung der Speziallinse erreicht. 
Durch den Einsatz einer neuen refraktiven Lasereinheit, bestehend aus einem Femtosekunden- und einem Excimer Laser wird die Flap-Präparation bei der Femto-Lasik auf sechs Sekunden, die Laserbehandlungszeit auf 1,4 Sekunden pro Dioptrien reduziert, wodurch die Behandlung für den Patienten noch komfortabler wird.

Was zeichnet die Universitätsaugenklinik Heidelberg als refraktiv-chirurgisches Zentrum aus?

Eine refraktiv-chirurgische Behandlung erfordert ein hohes Maß an Professionalität und Präzision. Wir bieten unseren Patienten ein breites Behandlungsspektrum an, bei dem nicht das medizinisch Machbare, sondern das für den Patienten medizinisch sinnvollste und optimalste Verfahren im Vordergrund steht und das mit dem Know-how einer Universitätsklinik.

Kontakt

Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
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