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Unternehmensbeitrag

Unsere Ohren – kleine biologische Wunderwerke für unsere gesellschaftliche Teilhabe

Von Deutsches HörZentrum Hannover (DHZ) · 2016

Wir sollen die Ohren steif halten, unsere Lauscher aufsperren, haben viel um die Ohren, und gelegentlich fängt sich jemand einen Satz heiße Ohren ein: Die vielen Sprichwörter rund um dieses Sinnesorgan drücken die Bedeutung dieser kleinen biologischen Wunderwerke aus. Ohren sind nämlich zentral für unsere Welterfahrung, für unsere Kommunikation und damit für unsere gesellschaftliche Teilhabe.

Doch viel zu oft lassen sie uns im Stich. Manchmal schon von Geburt an, manchmal mit steigendem Lebensalter, schleichend oder ganz plötzlich. Die Folgen sind aber immer gleich - verheerend. Ein Kind ohne Gehör kann nicht sprechen lernen. Wer im Berufsleben steht, aber seine Kollegen nicht versteht oder nicht mehr telefonieren kann, dem droht sogar das Aus im Job. Theater, Kino oder Konzerte sind reizlos, und bei Gesprächen im Freundeskreis wird man ausgeschlossen, weil es für die Umwelt mühsam erscheint, deutlich und langsam zu sprechen.

Betroffene berichten auch, dass sie aufgrund der Schwerhörigkeit so behandelt werden, als seien sie geistig nicht auf der Höhe. „So weit muss es nicht kommen. Die Fortschritte in der Medizin sind so groß, dass wir allen Menschen mit den unterschiedlichsten Hörstörungen gezielt helfen können“, erklärt Professor Dr. med. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, dem weltweit größten Zentrum für Cochlea-Implantate und implantierbare Hörsysteme.

Rund 8.000 Menschen haben Prof. Lenarz und sein Team wieder in die Welt des Hörens geholt, denn mittlerweile steht eine Vielzahl an Hörsystemen zur Verfügung, um ganz individuell den Betroffenen zu helfen, angefangen über das bekannte Hörgerät, über neuartige Mittelohrimplantate bis hin zu Innenohrprothesen, den Cochlea-Implantaten. „Selbst Gehörlosigkeit ist heute keine endgültige Diagnose mehr“, betont der Experte, denn das Cochlea-Implantat ersetzt die Funktion des ausgefallenen Innenohrs und ermöglicht so wieder das Hören. Wichtig ist der richtige Umgang mit Hörverlust: Dabei handelt es sich nicht um eine Bagatelle, und schon gar nicht sollte man eine abwartende Haltung einnehmen.

Schwerhörigkeit muss versorgt werden, damit man nicht Gefahr läuft, einer Demenz Vorschub zu leisten. „Betroffene sollten zum Akustiker oder HNO-Arzt gehen, um einen Hörtest machen zu lassen. Das dauert nur wenige Minuten und gibt genau Aufschluss, welche Hörstörung vorliegt und welches System das richtige ist, um wieder ein aktives Leben zu führen“, empfiehlt Prof. Lenarz.

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